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Gute und ausgewogene Ernährung ist natürlich in jedem Alter wichtig. Doch gerade in den Wechseljahren stellt sich der Körper auf vielfache Art und Weise um. Durch das hormonelle Auf und Ab und letztendlich das Schwinden der weiblichen Geschlechtshormone muss der Körper sein neues Gleichgewicht finden.

Der Östrogenmangel ist der wichtigste Grund dafür, denn Östrogen hat eine wichtige Schutzfunktion im Körper. Sein Mangel kann das Risiko für Krankheiten erhöhen.

Das Risiko für Krankheiten steigt

Dies sind nur einige der möglichen Auswirkungen, die sich im Gegensatz zu den spürbaren Symptomen eher „unsichtbar“ entwickeln:

  • Die Blutgefäße sind schlechter geschützt und werden weniger elastisch
  • die Cholesterinwerte steigen
  • der Blutdruck steigt
  • das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt
  • Entzündungsprozesse im Körper nehmen zu, die sich beispielsweise in Gelenkschmerzen äußern
  • das Risiko für Typ 2-Diabetes steigt
  • die Muskelmasse schwindet
  • der Stoffwechsel verlangsamt sich
  • das Körpergewicht erhöht sich ungewollt
  • es kann zu Verdauungsproblemen kommen
  • die Gefahr von Knochenschwund (Osteoporose) steigt

Neben ausreichend Bewegung kann eine gute Ernährung dazu beitragen, diesen Krankheitsrisiken vorzubeugen und bestehende Beschwerden zu lindern. Eine gesunde Lebensführung bildet die Grundlage für ein gesundes und energiegeladenes Alter.

Welche Ernährung tut denn gut?

Hochwertiges Eiweiß aus Fettfisch, wie Lachs oder Makrele, Hülsenfrüchten oder Eiern gehören genauso auf den Speiseplan wie gute Öle und Fette mit Omega-3-Fettsäuren. Kohlenhydrate sollten nicht verteufelt werden. Dafür sollten komplexere („langsame“) Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten aufgenommen werden, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen. Zucker sollte nur in Maßen konsumiert werden. Auf eine ausreichende Zufuhr von zuckerfreien Getränken, wie Wasser oder Kräutertees achten! Reizstoffe, wie Koffein und Alkohol, sollten reduziert oder vermieden werden, da sie u. a. Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen verstärken könne. Am besten frisch kochen und wenig auf Fertigprodukte setzen, denn deren Zusatzstoffe belasten den Körper zusätzlich.

Als Grundsatz sollte gelten: Verbiete dir nichts! Kleine Sünden in Maßen sind erlaubt.

Wenn du kurz vor oder  in den Wechseljahren bist und du deiner Ernährung bisher nicht so viel Stellenwert eingeräumt hast, dann rate ich dir, jetzt damit zu beginnen!

In meiner Symptom-Checkliste findest du die Erläuterung der 24 häufigsten Symptome und Ernährungstipps, mit denen du deine Beschwerden lindern kannst.

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg bei der Umsetzung!