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„Bin ich schon drin, oder was?“

Diesen Ausspruch kennst du vielleicht noch aus einem Werbefilm eines Internetanbieters. Dieselbe Frage stellen sich viele Frauen zwischen 35 und 45 Jahren. Was ist mit mir los? Das können doch nicht schon die Wechseljahre sein!

Schleichender Start

Die Wechseljahre  (auch Klimakterium genannt) sind ein natürlicher Prozess. Wann beginnen sie eigentlich? Fakt ist, für die Wechseljahre gibt es keinen Startschuss und keinen vorbestimmten Zieleinlauf. Vielmehr beginnt diese Phase von der Fruchtbarkeit der Frau hin zu ihrer Unfruchtbarkeit schleichend mit einigen wenigen, oft kaum bemerkten Symptomen. So kann es Anfang bis Mitte Dreißig bereits zu Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung und leichten Symptomen wie Hitzeempfindungen oder Schlafstörungen kommen.

Mehrere Phasen

Die Wechseljahre umfassen den Zeitpunkt der Menopause, der allerletzten Monatsblutung der Frau. Dabei sind die Wechseljahre in drei Phasen unterteilt:

1. Die Prämenopause

2. die Perimenopause und

3. die Postmenopause.

Prämenopause, der Beginn

In der Prämenopause, die im Durchschnitt im Alter von Anfang bis Mitte Dreißig bis Mitte Vierzig stattfindet, beginnen sich die Hormonspiegel der weiblichen Geschlechtshormone zu verändern. Das liegt daran, dass mit sinkendem Vorrat von Eizellen im weiblichen Körper die Geschlechtsorgane weniger Östrogen und Progesteron produzieren. 

Der Verlauf der Wechseljahre ist individuell. Jeder Körper reagiert unterschiedlich auf Hormone und deren Veränderung. Daher ist es von Frau zu Frau verschieden, wann die Wechseljahre einsetzen und wie ausgeprägt mögliche Beschwerden sind.

Perimenopause, das Drumherum

Die Perimenopause ist geprägt von starken Hormonschwankungen. Die Regelmäßigkeit der Hormonveränderung während des Zyklus weicht einem chaotischen Auf- und Ab der Geschlechtshormone. Da sich der Körper ständig auf einen neuen Zustand einstellen muss, reagiert er mit Beschwerden. Allen voran Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen. 

„Peri“ bedeutet „um herum“ bzw. „umfasst“. Kurz vor dem Ende der Perimenopause liegt die Menopause, die letzte Blutung. Wenn 12 Monate danach ohne weitere Blutung vergangen sind, dann gilt der Zeitpunkt der Unfruchtbarkeit als erreicht.

Postmenopause, der Ausklang

Danach folgt die Postmenopause, die Zeit nach der Menopause, die für den Rest des Lebens andauert. Die Hormonspiegel der weiblichen Geschlechtshormone sind jetzt sehr niedrig. Der Körper beginnt, sein neues Gleichgewicht zu finden. Während dieser Phase kann es immer noch zu Beschwerden kommen, die im Laufe der Zeit aber immer schwächer werden. Die Umstellung kann wenige Jahre dauern, in einigen Fällen auch 10 Jahre oder mehr.

Symptom-Checkliste

Beschwerden können sowohl mit den Wechseljahren als auch mit fortschreitendem Alter zusammenhängen. Manchmal lässt sich das nicht so klar abgrenzen. Welche Symptome auftreten können, findest du in meiner Symptom-Checkliste für die Wechseljahre, die du dir hier kostenlos (für € 0,- 😉 herunterladen kannst. 

Ich beschreibe darin 24 häufige Beschwerden. Mein Thema ist ja Ernährungspower für die Wechseljahre. Daher findest du in der Checkliste auch Tipps, welche Ernährung bei welchen Beschwerden helfen kann.

Hol dir die Checkliste und finde heraus, ob du schon in den Wechseljahren sein könntest. Wenn du schon drin bist, entdeckst du vielleicht Beschwerden, die du den Wechseljahren bisher gar nicht zugeschrieben hättest. Probiere die Ernährungstipps aus und checke, ob sich deine Symptome verändert haben. Zum Positiven natürlich.

Viel Erfolg beim Durcharbeiten!